Dienstag, 8. November 2016

Sponsoring an öffentlichen Schulen

Bildungssponsoring boomt: Privatfirmen und Verbände drängen in die Klassenzimmer und wollen ihren Einfluss geltend machen. Wie sollen Schulen und Lehrpersonal damit umgehen? Lehrerverbandspräsident Beat Zemp erklärt es im Gespräch auf Radio SRF 1 mit Marc Lehmann.

Sponsoring an öffentlichen Schulen

Bildungssponsoring boomt: Privatfirmen und Verbände drängen in die Klassenzimmer und wollen ihren Einfluss geltend machen. Wie sollen Schulen und Lehrpersonal damit umgehen? Lehrerverbandspräsident Beat Zemp erklärt es im Gespräch auf Radio SRF 1 mit Marc Lehmann.

Sonntag, 30. Oktober 2016

Volksschule: Note ungenügend?

Eltern seien unzufrieden mit der Volksschule und schickten schon Primarschüler auf Privatschulen, schreibt der «Blick». Die öffentlichen Schulen hätten noch nicht begriffen, dass sie in einem Wettbewerb stünden.

Der Anteil Privatschüler auf Primarschulstufe hat sich seit dem Jahr 2000 verdoppelt, von 2,1 auf 4,2 Prozent 2015. Beim Gymnasium sei der Trend umgekehrt. Genügt die Volksschule den Ansprüchen vieler jungen Schweizer Eltern nicht mehr?

Privatschulen böten oft Ganztagesstrukturen mit Blockzeiten an. Margrit Stamm, emeritierte Professorin für Erziehungswissenschaften, sagt: «Die Volksschulen meinen immer noch, dass die Schüler sowieso zu ihnen müssen. Doch die Eltern finden das nicht mehr unbedingt. Deshalb ist ein grosser Markt mit Privaten entstanden – und die öffentlichen Schulen haben noch keine gute Antwort auf die neue Konkurrenzsituation gefunden.» Es seien nicht nur Reiche, die sich Privatschulen leisten.

Ich sage: Ein hohe Qualität der Volksschule ist wichtig für den Zusammenhalt der Gesellschaft.

http://www.blick.ch/news/schweiz/eltern-sind-unzufrieden-mit-der-volksschule-und-schicken-schon-primarschueler-auf-privatschulen-ungenuegend-id5677687.html

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Kompetenz ohne Wissen?

«Bildungsplanung folgt seit längerem der Devise kompetenzorientiert statt wissensbasiert›». Dabei beruhe das angestrebte Können auf Inhalten, und damit auf Wissen, schreibt Carl Bossard, Gründungsrektor der Pädagogischen Hochschule Zug, in einem lesenswerten Artikel im «Journal 21».

Wie Kochen ohne Zutaten sei es, wenn der Fachschaftspräsident «Geschichte» eines grossen Schweizer Gymnasiums öffentlich verkünde: «Es [ist] heute matchentscheidend, Informationen richtig einordnen zu können, die Quellen kritisch zu hinterfragen und effizient [im Internet] suchen zu können.» Ermöglicht werden diese Kompetenzen durch Grundlagenwissen. Das Statement segle daher unter dem Titel «kompetenzorientiert statt wissensbasiert», und damit im inhaltlichen Vakuum.

Das sei eine fatale Trivialisierung und Fehlinterpretation lernwirksamen Unterrichtens.

Journal21.ch: «Kompetenz ohne Wissen?»

Donnerstag, 29. September 2016

Wo Zürcher sparen würden: nicht bei der Bildung!

Wie eine nicht repräsentative Umfrage von Tagesanzeiger.ch/Newsnet zeigt, wollen Stadtzürcher nicht im Bildungsbereich sparen. Nur 10,8 Prozent sehen hier Sparpotenzial. Die Bildung ist damit sogar zuoberst auf der Liste der Bereiche, bei denen nicht gespart werden soll. Auf Platz zwei folgt die Sicherheit mit 11,7 Prozent.

Tagesanzeiger.ch/Newsnet: «Wo Zürcher sparen würden»

Montag, 19. September 2016

Therwiler Schüler müssen die Hand geben

Wenn Integration schief läuft und religiöser Eifer überhand nimmt, kommt es eben so heraus. Der «Tages-Anzeiger» schreibt, dass die Therwiler Schüler nun die Hand geben müssen:

Schüler an Baselbieter Schulen müssen ihren Lehrern die Hand geben. Eine Beschwerde der Handschlag-Verweigerer wurde abgelehnt.

Die Verweigerung des Handschlags mit der Lehrerin durch zwei muslimische Schüler in Therwil soll mit Sozialeinsätzen sanktioniert werden. Der Schulrat hat eine Beschwerde der Eltern gegen diese Disziplinarmassnahme abgewiesen, wie die Baselbieter Bildungsdirektion mitteilte.

Dienstag, 13. September 2016

Debatte im Ständerat: 400 Millionen mehr für Bildung

Der Ständerat will für Bildung und Forschung in den kommenden vier Jahren insgesamt knapp 26,4 Milliarden Franken ausgeben, 395 Millionen Franken mehr als Bundesrat und Nationalrat. Siehe NZZ.ch: «400 Millionen mehr für Bildung»