Donnerstag, 29. September 2016

Wo Zürcher sparen würden: nicht bei der Bildung!

Wie eine nicht repräsentative Umfrage von Tagesanzeiger.ch/Newsnet zeigt, wollen Stadtzürcher nicht im Bildungsbereich sparen. Nur 10,8 Prozent sehen hier Sparpotenzial. Die Bildung ist damit sogar zuoberst auf der Liste der Bereiche, bei denen nicht gespart werden soll. Auf Platz zwei folgt die Sicherheit mit 11,7 Prozent.

Tagesanzeiger.ch/Newsnet: «Wo Zürcher sparen würden»

Montag, 19. September 2016

Therwiler Schüler müssen die Hand geben

Wenn Integration schief läuft und religiöser Eifer überhand nimmt, kommt es eben so heraus. Der «Tages-Anzeiger» schreibt, dass die Therwiler Schüler nun die Hand geben müssen:

Schüler an Baselbieter Schulen müssen ihren Lehrern die Hand geben. Eine Beschwerde der Handschlag-Verweigerer wurde abgelehnt.

Die Verweigerung des Handschlags mit der Lehrerin durch zwei muslimische Schüler in Therwil soll mit Sozialeinsätzen sanktioniert werden. Der Schulrat hat eine Beschwerde der Eltern gegen diese Disziplinarmassnahme abgewiesen, wie die Baselbieter Bildungsdirektion mitteilte.

Dienstag, 13. September 2016

Debatte im Ständerat: 400 Millionen mehr für Bildung

Der Ständerat will für Bildung und Forschung in den kommenden vier Jahren insgesamt knapp 26,4 Milliarden Franken ausgeben, 395 Millionen Franken mehr als Bundesrat und Nationalrat. Siehe NZZ.ch: «400 Millionen mehr für Bildung»

Mittwoch, 7. September 2016

Zwei Schulhäuser zum Preis von einem

Beim letzten Zürcher Schulhausbau seien viele wegen der Kosten an die Decke gesprungen. Nun plane die Stadt Zürich zwei weitere Schulhäuser – zum Preis von einem, schreibt der «Tages-Anzeiger».

Kantonale Empfehlungen zum Schulhausbau, «billig im Bau bedeutet oft hohe Unterhaltskosten», «weniger Schnickschnack»: ein lesenwerter Artikel auf tagesanzeiger.ch.

Donnerstag, 1. September 2016

Die wertvolle Zeit zum Üben

Schweizer Schulleiter wollten im Namen der Chancengleichheit die Hausaufgaben abschaffen: Carl Bossard schreibt im «Journal 21» – etwas voreilig, wie ich meine – einen «Nachruf» auf die Hausaufgaben.

«Hausaufgaben gehen organisch aus dem Unterricht hervor. Die Effekte sind stärker, wenn der Auftragsinhalt weder komplex noch neu ist. Hausaufgaben dürfen nicht zu umfangreich und müssen individuell erfüllbar sein – wenn immer möglich auch anregend. Zu wirksamen Hausaufgaben gehören Hinweise zum möglichen lernmethodischen Vorgehen ebenso wie die Kontrolle und das Feedback der Lehrperson. Dann sind sie sinnvoll und helfen weiter.»

Werden Eltern als Lernhilfen missbraucht, steigt der Missmut und sinkt der Nutzen. Warum Hausaufgaben als wertvolle Zeit zum Üben genützt werden sollen.

Mittwoch, 24. August 2016

Bildung braucht Beziehung

Allen Reformen zum Trotz: Die Lehrer-Schüler-Beziehung bleibe die unhintergehbare Bedingung für gute Lebensperspektiven der Schüler, schreibt Carl Bossard im «Journal21».

Die Persönlichkeit des Lehrers beeinflusse das Sozialverhalten, die Beziehung zur Lehrerin mache es aus, sagt eine umfangreiche Cambridge-/ETHZ-Studie. Die Forscher zeigen sich überrascht. Weniger erstaunt sind erfahrene Lehrpersonen.

Ganzer Artikel auf journal21.ch


Montag, 15. August 2016

Gut gebildete Eltern erziehen ihre Kinder lieber selber

Politik und Wissenschaft gingen bisher davon aus, dass ökonomische Anreize genügen, damit junge Eltern – vor allem Mütter – nach der Geburt eines Kindes schneller wieder in den Beruf einsteigen. Nun stellt die Masterarbeit einer Betriebsökonomin diese Stossrichtung infrage.

Der Dossierverantwortliche beim Staatssekretariat für Wirtschaft, Boris Zürcher, erachtet die Ergebnisse der Studie «als wichtig und interessant». Er rechtfertigt die Fachkräfteinitiative in der jetzigen Form. Es sei der «offensichtliche Wunsch der Schweizer, die Zuwanderung zu reduzieren, das verfügbare einheimische Erwerbspersonenpotenzial verstärkt zu aktivieren und zu mobilisieren, sodass sich die Abhängigkeit der Schweiz von der Zuwanderung» verringere, sagt der Leiter Direktion für Arbeit.

Ganzer Artikel auf tagesanzeiger.ch